Welcome to Jonesboro!
Unglaublich aber wahr: Nach Monaten der Organisation und Hindernissen über Hindernissen sind mein Freund Robert und ich jetzt endlich in Jonesboro, Arkansas, angekommen und haben unser Studium an der Arkansas State University aufgenommen. Wenn alles nach Plan verläuft, werden wir dieses in ca. 10 Monaten mit dem Master of Business Administration abschließen und sicher um viele Erfahrungen reicher sein. Wann immer es meine Zeit erlaubt, möchte ich Euch mit Bildern und kurzen Berichten informieren und an den Ereignissen hier teilhaben lassen.
First of all some contact information:
Postanschrift:
Sebastian P. Jacoby
1906 W. Matthews Ave. Apt. F6
Jonesboro, AR, 72401
USA
Für Care-Pakete :-) :
P.O. Box 3495
State University, AR, 72467
USA
Telefon / Handy:
001-870-316-8026 (Bitte beachten: Die Zeitverschiebung beträgt -7 Stunden)
Sehr günstig telefoniert man meines Erachtens aus Deutschland mit der Vorwahl 01026. Hier liegt der Minutenpreis je nach Tageszeit zwischen 1,3 und 2 europäischen Cent. Die vollständige Durchwahl lautet dann:
01026-001-870-316-8026
E-Mail:
Meine bisherigen E-Mail-Adressen bleiben sämtlich erhalten, und die Post wird auch regelmäßig abgerufen. Also:
SJacoby@t-online.de
sejac@web.de
SJacoby@curling.de
sebastian@curlingteam.de
Nun zur ersten Woche in Jonesboro:
Am letzten Freitag sind Robert und ich nach ca. 24-stündiger Reise mit langen Zwischenstops in London-Heathrow und Washington in Memphis, Tennessee, gelandet. Beim Verlassen der Maschine waren wir sofort überrascht, welch gewaltige Hitze die Motoren abstrahlten. Doch zu unserer "großen Freude" stellte sich heraus, dass die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit nichts mit den Turbinen zu tun hatten. Seitdem "genießen" wir täglich eine Außentemperatur von 40 Grad im Schatten und gewaltige Luftfeuchtigkeit. Mit den überall vorhandenen Klimaanlagen, sind die Bedingungen zwar gut zu ertragen, doch streikte die Kühlung unseres Appartements in der ersten Nacht, und wir mussten uns bei 36 Grad Celsius zur Ruhe legen.
Doch nicht genug der Pannen: Auf den frühzeitig bestellten Shuttle-Service vom Flughafen nach Jonesboro (ca. 70 Meilen) würden wir sicherlich noch heute warten, wenn wir uns nicht nach zwei Stunden entschlossen hätten, für vier Tage einen Wagen zu mieten. Der Mustang von Hertz (Bilder siehe Anhang!) stellte sich zwar später als relativ überteuert heraus, war jedoch in den ersten Tagen unsere einzige Chance auf Mobilität in einer Stadt ohne jeglichen öffentlichen Nahverkehr und ohne die geringsten Vorkehrungen (z.B. Bürgersteige) für Fußgänger. Mittlerweile fahren wir einen gebrauchten Dodge Intrepid mit 3,8 Liter Hubraum und geschätzen 180 PS, der jedoch auch seine Macken hat ... zumindest hat sich der Händler als ausgesprochen kulant erwiesen, und während er bzw. seine Mechaniker den Wagen kostenlos reparieren, bewirtet uns seine Frau mit Cola und Süßigkeiten und "verzückt" uns mit Fragen wie: "What religion do you have in Germany? Communist?", oder: "So, what's a Dollar worth in Germany?".
Seit die Klimaanlage wieder funktioniert, sind wir mit unserem günstigen Appartement auch sehr zufrieden und arbeiten ausdauernd an der Ausstattung mit gebrauchten Möbeln und sonstigem Inventar. Vor allem der Erwerb von vernünftigem Bettzeug hat sich dabei als schwierig erwiesen ... Decken, Kissen und Bettwäsche deutschen Typs sind hier unbekannt und die amerikanischen Größen, Bezeichnung, etc. muss man erst einmal durchschauen. Aber wir sind ja nicht allein! Uns direkt gegenüber wohnen ein weiterer Deutscher (Fabian) und ein Franzose (Pierre ... wie sollte es auch anders sein!), die das selbe Hochschulprogramm absolvieren (Siehe auch Foto im Anhang!). Gemeinsam schafft man es dann irgendwann, sich durch die Fülle von Aufgaben zu wühlen, und irgendwann zurecht zu kommen.
Die Vorlesungen glänzen - ganz im Gegensatz zu Deutschland - mit geringer Teilnehmerzahl und beträchtlicher Interaktion mit dem jeweilgen Dozenten. Die Inhalte erreichen jedoch bisher allenfalls Grundstudiumsniveau. Morgen werde ich auch meinen Job als Assistant im Office of International Programs antreten und mich 20 Stunden pro Woche um amerikanische Studenten kümmern, die eine gewisse Zeit ihres Studiums im Ausland - speziell in Europa - verbringen wollen ... mal sehen!
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Jonesboro, AR, 72401
USA
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P.O. Box 3495
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Sehr günstig telefoniert man meines Erachtens aus Deutschland mit der Vorwahl 01026. Hier liegt der Minutenpreis je nach Tageszeit zwischen 1,3 und 2 europäischen Cent. Die vollständige Durchwahl lautet dann:
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Nun zur ersten Woche in Jonesboro:
Am letzten Freitag sind Robert und ich nach ca. 24-stündiger Reise mit langen Zwischenstops in London-Heathrow und Washington in Memphis, Tennessee, gelandet. Beim Verlassen der Maschine waren wir sofort überrascht, welch gewaltige Hitze die Motoren abstrahlten. Doch zu unserer "großen Freude" stellte sich heraus, dass die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit nichts mit den Turbinen zu tun hatten. Seitdem "genießen" wir täglich eine Außentemperatur von 40 Grad im Schatten und gewaltige Luftfeuchtigkeit. Mit den überall vorhandenen Klimaanlagen, sind die Bedingungen zwar gut zu ertragen, doch streikte die Kühlung unseres Appartements in der ersten Nacht, und wir mussten uns bei 36 Grad Celsius zur Ruhe legen.
Doch nicht genug der Pannen: Auf den frühzeitig bestellten Shuttle-Service vom Flughafen nach Jonesboro (ca. 70 Meilen) würden wir sicherlich noch heute warten, wenn wir uns nicht nach zwei Stunden entschlossen hätten, für vier Tage einen Wagen zu mieten. Der Mustang von Hertz (Bilder siehe Anhang!) stellte sich zwar später als relativ überteuert heraus, war jedoch in den ersten Tagen unsere einzige Chance auf Mobilität in einer Stadt ohne jeglichen öffentlichen Nahverkehr und ohne die geringsten Vorkehrungen (z.B. Bürgersteige) für Fußgänger. Mittlerweile fahren wir einen gebrauchten Dodge Intrepid mit 3,8 Liter Hubraum und geschätzen 180 PS, der jedoch auch seine Macken hat ... zumindest hat sich der Händler als ausgesprochen kulant erwiesen, und während er bzw. seine Mechaniker den Wagen kostenlos reparieren, bewirtet uns seine Frau mit Cola und Süßigkeiten und "verzückt" uns mit Fragen wie: "What religion do you have in Germany? Communist?", oder: "So, what's a Dollar worth in Germany?".
Seit die Klimaanlage wieder funktioniert, sind wir mit unserem günstigen Appartement auch sehr zufrieden und arbeiten ausdauernd an der Ausstattung mit gebrauchten Möbeln und sonstigem Inventar. Vor allem der Erwerb von vernünftigem Bettzeug hat sich dabei als schwierig erwiesen ... Decken, Kissen und Bettwäsche deutschen Typs sind hier unbekannt und die amerikanischen Größen, Bezeichnung, etc. muss man erst einmal durchschauen. Aber wir sind ja nicht allein! Uns direkt gegenüber wohnen ein weiterer Deutscher (Fabian) und ein Franzose (Pierre ... wie sollte es auch anders sein!), die das selbe Hochschulprogramm absolvieren (Siehe auch Foto im Anhang!). Gemeinsam schafft man es dann irgendwann, sich durch die Fülle von Aufgaben zu wühlen, und irgendwann zurecht zu kommen.
Die Vorlesungen glänzen - ganz im Gegensatz zu Deutschland - mit geringer Teilnehmerzahl und beträchtlicher Interaktion mit dem jeweilgen Dozenten. Die Inhalte erreichen jedoch bisher allenfalls Grundstudiumsniveau. Morgen werde ich auch meinen Job als Assistant im Office of International Programs antreten und mich 20 Stunden pro Woche um amerikanische Studenten kümmern, die eine gewisse Zeit ihres Studiums im Ausland - speziell in Europa - verbringen wollen ... mal sehen!
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"After changes upon changes we are more or less the same!"
Paul Simon & Art Garfunkel


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