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Guten Tag alle miteinander!
Nachdem ich lange nichts mehr habe hoeren lassen, nun ein kurzer Bericht ueber die vergangenen Wochen:
Das Semester in Arkansas schreitet unaufhaltsam seinem Ende entgegen. Die Professoren haben die kleine deutsche Kolonie in letzter Zeit mit Arbeit nur so ueberschuettet und es blieb kaum Gelegenheit, Kontakte zu pflegen oder Geschichten ueber das Netz zu verbreiten. Trotzdem haben wir es mehr oder weniger erfolgreich zu den Final Exams geschafft, die nun naechste Woche in Managerial Economics und Corporate Finance anstehen. Drei weitere Faecher haben wir komplett oder groesstenteils abgeschlossen.
Wie ihr an den Bildern wahrscheinlich schon erkannt habt, haben wir die wenige Freizeit die uns zur Verfuegung stand wenigstens gut genutzt. In der Fall-Break sind Robert und ich nach San Francisco aufgebrochen,
um auch der Westkueste einen Besuch abzustatten. Und - wie Stefan schon vorher wusste - es hat sich gelohnt. Nach meinem Dafuerhalten ist die "City by the Bay" eine der schoensten Staedte der Welt. Wunderbare Skyline, herrliche Huegellage, buntes Bevoelkerungsgemisch, viele beruehmte Sehenswuerdigkeiten, eine Menge internationaler Studenten, gute Kneipen und Clubs (Kein "Dry-County"!) und eine angenehm liberale Lokalpolitik im Kontrast zu den Suedstaaten - all das macht die Stadt zu einem idealen Ausflugsziel.
Robert und ich haben uns dann auch mutig ins Getuemmel gestuerzt. Neben der ueblichen Stadtrundfahrt, zahlreichen Museumsbesuchen - u.a. im MoMA San Francisco - und aussergewoehnlichen Cable-Car-Rides,
konnten wir auch die Gefaengnisinsel Alcatraz einplanen und einen tiefen Einblick in die Vita Alphonse Capones gewinnen, die "unwesentlich" von der Darstellung in "Die Unbestechlichen" abweicht. An einem Abend hat es uns sogar bis nach Oakland verschlagen, wo uns ein NBA-Basketballspiel zwischen den Golden State Warriors und den San Antonio Spurs geboten wurde. Unseren Thanksgiving-Truthahn konnten wir in "festlichem" Ambiente mit internationaler Beteiligung in unserem Youth Hostel geniessen ... und verratet bitte niemandem, dass wir die Cranberry-Masse zunaechst mit Rote Bete verwechselt haben. Fasziniert waren wir zudem von den Piers am Fisherman's Wharf, der Aussicht von den Twin Peaks und der Atmosphaere im groessten Chinatown der Vereinigten Staaten - fast 40% der Einwohner San Frans sind Asiaten! Also mein Tipp fuer alle, die die Metropole noch nicht gesehen haben: Auf nach San Francisco ... and don't forget to wear some flowers in your hair when you go to Haight-Ashbury (Hippie-Town)!
In Jonesboro hingegen stehen alle Zeichen auf Weihnachten. Die ordentlich gestutzten Vorgaerten haben sich in ein rot-weisses Lichtermeer verwandelt und an jeder Kreuzung laechelt einem Santa Claus aus Wohnzimmerfenstern entgegen. Der Campus wird vom "Jingle Bells"-Glockenspiel beschallt, und die Temperaturen kratzen nun doch am Gefrierpunkt. Insgesamt ein Idyll der Ruhe und Beschaulichkeit. Aber die Langeweile, die ueber das "Dorf" hereinbrechen wird wenn die Wohnheime geschlossen und alle Studenten ausgeflogen sind, wirft ihre Schatten voraus. Ohne Studis ist Jonesboro "no place to be".
Wie dem auch sei: Euch allen einen schoenen Nikolaus-Tag und eine beschauliche Adventszeit ... oder wie der Arkanser sagt: "See y'all !"
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Nachdem ich lange nichts mehr habe hoeren lassen, nun ein kurzer Bericht ueber die vergangenen Wochen:
Das Semester in Arkansas schreitet unaufhaltsam seinem Ende entgegen. Die Professoren haben die kleine deutsche Kolonie in letzter Zeit mit Arbeit nur so ueberschuettet und es blieb kaum Gelegenheit, Kontakte zu pflegen oder Geschichten ueber das Netz zu verbreiten. Trotzdem haben wir es mehr oder weniger erfolgreich zu den Final Exams geschafft, die nun naechste Woche in Managerial Economics und Corporate Finance anstehen. Drei weitere Faecher haben wir komplett oder groesstenteils abgeschlossen.
Wie ihr an den Bildern wahrscheinlich schon erkannt habt, haben wir die wenige Freizeit die uns zur Verfuegung stand wenigstens gut genutzt. In der Fall-Break sind Robert und ich nach San Francisco aufgebrochen,
um auch der Westkueste einen Besuch abzustatten. Und - wie Stefan schon vorher wusste - es hat sich gelohnt. Nach meinem Dafuerhalten ist die "City by the Bay" eine der schoensten Staedte der Welt. Wunderbare Skyline, herrliche Huegellage, buntes Bevoelkerungsgemisch, viele beruehmte Sehenswuerdigkeiten, eine Menge internationaler Studenten, gute Kneipen und Clubs (Kein "Dry-County"!) und eine angenehm liberale Lokalpolitik im Kontrast zu den Suedstaaten - all das macht die Stadt zu einem idealen Ausflugsziel.Robert und ich haben uns dann auch mutig ins Getuemmel gestuerzt. Neben der ueblichen Stadtrundfahrt, zahlreichen Museumsbesuchen - u.a. im MoMA San Francisco - und aussergewoehnlichen Cable-Car-Rides,
konnten wir auch die Gefaengnisinsel Alcatraz einplanen und einen tiefen Einblick in die Vita Alphonse Capones gewinnen, die "unwesentlich" von der Darstellung in "Die Unbestechlichen" abweicht. An einem Abend hat es uns sogar bis nach Oakland verschlagen, wo uns ein NBA-Basketballspiel zwischen den Golden State Warriors und den San Antonio Spurs geboten wurde. Unseren Thanksgiving-Truthahn konnten wir in "festlichem" Ambiente mit internationaler Beteiligung in unserem Youth Hostel geniessen ... und verratet bitte niemandem, dass wir die Cranberry-Masse zunaechst mit Rote Bete verwechselt haben. Fasziniert waren wir zudem von den Piers am Fisherman's Wharf, der Aussicht von den Twin Peaks und der Atmosphaere im groessten Chinatown der Vereinigten Staaten - fast 40% der Einwohner San Frans sind Asiaten! Also mein Tipp fuer alle, die die Metropole noch nicht gesehen haben: Auf nach San Francisco ... and don't forget to wear some flowers in your hair when you go to Haight-Ashbury (Hippie-Town)!In Jonesboro hingegen stehen alle Zeichen auf Weihnachten. Die ordentlich gestutzten Vorgaerten haben sich in ein rot-weisses Lichtermeer verwandelt und an jeder Kreuzung laechelt einem Santa Claus aus Wohnzimmerfenstern entgegen. Der Campus wird vom "Jingle Bells"-Glockenspiel beschallt, und die Temperaturen kratzen nun doch am Gefrierpunkt. Insgesamt ein Idyll der Ruhe und Beschaulichkeit. Aber die Langeweile, die ueber das "Dorf" hereinbrechen wird wenn die Wohnheime geschlossen und alle Studenten ausgeflogen sind, wirft ihre Schatten voraus. Ohne Studis ist Jonesboro "no place to be".
Wie dem auch sei: Euch allen einen schoenen Nikolaus-Tag und eine beschauliche Adventszeit ... oder wie der Arkanser sagt: "See y'all !"
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"When the power of love overcomes the love of power the world will know peace."
Jimi Hendrix


2 Comments:
Freut mich zu lesen...
Wenn Du jetzt schon weißt, dass Du besser nicht in Jonesboro bist über Weihnachten, dann komm heim...Oberstdorf wartet!
Bazi hat ganz recht! Für alle, die es noch nicht wissen: Ab Mittwoch, den 13.12. bin ich vorübergehend wieder zurück in Deutschland. Zuerst in Duisburg, später in Oberstdorf.
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