Spring Break
Am Freitag Mittag habe ich Jonesboro als Mitglied einer fuenfkoepfigen Reisegruppe mit Ziel Belmar, New Jersey, verlassen. Die anderen Opfer der 22-stuendigen Autofahrt ueber 1200 Meilen (fast 2000 km) und durch 10 Bundesstaaten waren Mariano aus Argentinien, Andrea aus Ecuador sowie Jennifer und Nick aus den Staaten. Wir haben unter beengten Verhaeltnissen Arkansas, Missouri, Illinois, Indiana, Kentucky, West Virginia, Maryland, Delaware, Pennsylvania und New Jersey durchfahren und dabei enorme Ausdauer bewiesen :-) Besonders interessant dabei: Unser Nesthaekchen Jennifer hat es als Autobesitzerin zu unserer grossen Ueberraschung strikt abgelehnt, ein anderes Mitglied der Crew fuer einen erwaehnenswerten Zeitraum ans Steuer zu lassen. Sie hat trotz unseres Widerspruchs und eines Streikversuchs den Isuzu ueber 22 Stunden quasi ununterbrochen gelenkt und uns alle damit in nicht zu unterschaetzende Gefahr gebracht. Ich kann nur erahnen, was sie waehrend der Pausen auf der Toilette "eingeworfen" hat und moechte aehnliches unter keinen Umstaenden nocheinmal erleben. Nach der Ankunft in New Jersey hat sie sich dann auch ob der Muedigkeit in eine Furie verwandelt und den anderen angedroht, Newark am naechsten Tag direkt wieder zu verlassen. Aber das war mir zu diesem Zeitpunkt bereits relativ egal, da man mich gut bei der Familie meines Cousins in Belmar an der Atlantikkueste abgesetzt hatte. Trotz der schlechten Laune besagter Jennifer, konnten die anderen aber noch die grosse Gastfreundschaft von Katharina, Marc und Akando geniessen, die nicht nur Pizza, Donuts und andere Staerkungen auftischten, sondern auch mit original bayerischem Weizen bereitstanden ... richtig guat! Nur schade, dass wir Andrea nicht gleich in Belmar lassen konnten, nachdem sie sich gleich auf Akando gestuerzt hatte, und Katharina ohnehin eine vertrauenswuerdige "Nanny" sucht ... kleiner Tipp: Vielleicht mal bei Fran Drescher durchklingeln ... die hat da Erfahrung.
Nachdem ich bisher den Freedom-Trail und die Harvard University besichtigt habe, bleiben mir in den naechsten Tagen noch ausreichend Sehenswuerdigkeiten zum Zeitvertreib, ehe es am Donnerstag nocheinmal nach New York City geht. Ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten!
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"In a democracy private citizens see a man of their own rank in life who rises from that obscure position in a few years to riches and power; the spectacle excites their surprise and their envy. ... To attribute his rise to his talents and virtues is unpleasant, for it is tacitly to acknowledge that they are themselves less virtuous and less talented than he was. They are therefore led, and often rightly, to impute his success mainly to some of his vices; and an odious connection is thus formed between the ideas of turpitude and power, unworthiness and success, utility and dishonor."
Alexis de Tocqueville - "Democracy in America - Volume I"


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